Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für die App MindBuy
Stand: 26. August 2026
§ 1 Anbieter und Geltungsbereich
(1) Anbieter der App MindBuy ist:
Philipp KloseAugustinergasse 1
35037 Marburg
E-Mail: support@mindbuy.app
(nachfolgend „Anbieter")
(2) Diese AGB gelten für die Nutzung der mobilen Anwendung MindBuy (nachfolgend „App") einschließlich aller kostenpflichtigen Zusatzfunktionen durch Verbraucher und Unternehmer (nachfolgend „Nutzer").
(3) Abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
(4) Der Download der App sowie die Abwicklung kostenpflichtiger Abonnements erfolgen über den Apple App Store bzw. Google Play. Für diese Vorgänge gelten zusätzlich die Bedingungen des jeweiligen Store-Betreibers. Apple bzw. Google sind nicht Partei dieser AGB und sind für die App weder verantwortlich noch zur Erbringung von Support verpflichtet.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) MindBuy ist eine Anwendung zur bewussteren Steuerung von Kaufimpulsen. Der Nutzer kann geplante Käufe erfassen, Wartezeiten setzen, Entscheidungen dokumentieren und Auswertungen einsehen.
(2) Der genaue Funktionsumfang ergibt sich aus der jeweils aktuellen Leistungsbeschreibung im App Store bzw. Google Play sowie aus der Darstellung in der App.
(3) Die App wird in einer kostenlosen Grundversion sowie mit erweitertem Funktionsumfang im Rahmen eines kostenpflichtigen Abonnements angeboten.
§ 3 Keine Beratungsleistung
(1) MindBuy dient ausschließlich der Selbstorganisation. Die App stellt keine Finanz-, Anlage-, Rechts- oder Schuldnerberatung dar und ersetzt keine ärztliche, psychotherapeutische oder suchttherapeutische Behandlung.
(2) Sämtliche Hinweise, Auswertungen und Empfehlungen in der App sind unverbindlich. Entscheidungen über Käufe, Ausgaben oder finanzielle Verpflichtungen trifft der Nutzer eigenverantwortlich.
(3) Bei Anzeichen einer Kaufsucht oder einer finanziellen Notlage wird empfohlen, professionelle Hilfe (z. B. Schuldnerberatung, Suchtberatungsstelle, Arzt oder Therapeut) in Anspruch zu nehmen.
§ 4 Nutzerkonto und Vertragsschluss
(1) Die Nutzung der App setzt die Anlage eines Nutzerkontos voraus. Der Nutzungsvertrag über die App kommt mit dem Abschluss der Registrierung zwischen dem Nutzer und dem Anbieter zustande.
(2) Nutzungsberechtigt sind natürliche Personen ab 18 Jahren. Minderjährige ab 16 Jahren dürfen die App nur mit Einwilligung eines Erziehungsberechtigten nutzen.
(3) Der Nutzer ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße Angaben zu machen und seine Zugangsdaten geheim zu halten. Bei Verdacht auf Missbrauch ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.
(4) Ein Anspruch auf Registrierung besteht nicht.
§ 5 Abonnement, Preise und Zahlung
(1) Kostenpflichtige Abonnements werden als In-App-Kauf über den jeweiligen Store abgeschlossen. Vertragspartner für den Zahlungsvorgang ist insoweit der jeweilige Store-Betreiber; Zahlung, Rechnungsstellung und Rückerstattungen richten sich nach dessen Bedingungen.
(2) Die jeweils gültigen Preise und Laufzeiten (monatlich oder jährlich) werden vor Abschluss des Abonnements in der App angezeigt. Alle Preise sind Endpreise.
(3) Das Abonnement verlängert sich automatisch um die jeweils gewählte Laufzeit, sofern es nicht spätestens 24 Stunden vor Ablauf der laufenden Periode über die Kontoeinstellungen des jeweiligen Stores gekündigt wird.
(4) Die Kündigung und Verwaltung des Abonnements erfolgt ausschließlich über die Abo-Verwaltung des Apple App Store bzw. Google Play. Der Anbieter kann Abonnements technisch nicht selbst kündigen oder erstatten.
(5) Wird ein kostenloser Testzeitraum angeboten, geht dieser nach Ablauf automatisch in ein kostenpflichtiges Abonnement über, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird.
(6) Preisänderungen werden dem Nutzer rechtzeitig vor Inkrafttreten angekündigt. Sie gelten nur für künftige Abrechnungsperioden. Der Nutzer kann das Abonnement bis zum Wirksamwerden kündigen.
§ 6 Widerrufsrecht
(1) Verbrauchern steht bei entgeltlichen Verträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Da der Vertragsschluss über den jeweiligen Store erfolgt, richtet sich die Ausübung des Widerrufsrechts nach den Bedingungen des Store-Betreibers; Erstattungsanträge sind dort zu stellen.
(2) Das Widerrufsrecht erlischt bei Verträgen über digitale Inhalte und Dienstleistungen, wenn der Anbieter mit der Vertragserfüllung begonnen hat, der Verbraucher hierzu ausdrücklich zugestimmt und seine Kenntnis vom Erlöschen des Widerrufsrechts bestätigt hat (§ 356 Abs. 5 BGB).
§ 7 Nutzungsrechte
(1) Der Anbieter räumt dem Nutzer für die Dauer des Vertrags ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht ein, die App auf den von ihm genutzten Endgeräten für eigene, private Zwecke zu nutzen.
(2) Nicht gestattet sind insbesondere: Vervielfältigung, Bearbeitung, Dekompilierung (soweit nicht gesetzlich erlaubt), Vermietung, Weitergabe an Dritte sowie die gewerbliche Weiterverwertung der App oder ihrer Inhalte.
(3) Alle Rechte an der App, ihren Inhalten, Marken und Gestaltungselementen verbleiben beim Anbieter bzw. bei dessen Lizenzgebern.
§ 8 Pflichten des Nutzers
(1) Der Nutzer verpflichtet sich, die App nicht missbräuchlich oder rechtswidrig zu nutzen, insbesondere keine Schutzmechanismen zu umgehen, keine automatisierten Zugriffe durchzuführen und die Funktionsfähigkeit der Systeme des Anbieters nicht zu beeinträchtigen.
(2) Der Nutzer ist für die von ihm eingegebenen Daten selbst verantwortlich. Es wird empfohlen, keine besonders sensiblen Daten Dritter in der App zu speichern.
(3) Für die technischen Voraussetzungen der Nutzung (Endgerät, Betriebssystemversion, Internetverbindung) ist der Nutzer selbst verantwortlich; hierdurch entstehende Kosten trägt der Nutzer.
§ 9 Verfügbarkeit, Änderungen und Updates
(1) Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Dienste, schuldet jedoch keine ununterbrochene Verfügbarkeit. Wartungsarbeiten, Störungen des Internets oder höhere Gewalt können zu vorübergehenden Einschränkungen führen.
(2) Der Anbieter ist berechtigt, die App weiterzuentwickeln, Funktionen anzupassen oder einzustellen, soweit dies für den Nutzer zumutbar ist und der vertraglich geschuldete Kernfunktionsumfang während der Laufzeit eines bezahlten Abonnements erhalten bleibt.
(3) Zur bestimmungsgemäßen Nutzung kann die Installation von Updates erforderlich sein.
§ 10 Laufzeit, Kündigung und Kontolöschung
(1) Der kostenlose Nutzungsvertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten jederzeit ohne Einhaltung einer Frist gekündigt werden. Der Nutzer kann sein Konto jederzeit in den Einstellungen der App löschen.
(2) Die Laufzeit kostenpflichtiger Abonnements richtet sich nach § 5.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere bei erheblichen oder wiederholten Verstößen gegen diese AGB vor.
(4) Mit Löschung des Kontos werden die gespeicherten Nutzerdaten nach Maßgabe der Datenschutzerklärung gelöscht. Es wird empfohlen, benötigte Daten vorher zu exportieren.
§ 11 Gewährleistung und Haftung
(1) Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte, bei entgeltlichen digitalen Produkten insbesondere die §§ 327 ff. BGB.
(2) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels sowie bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(3) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(4) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
(5) Der Anbieter haftet nicht für finanzielle Entscheidungen des Nutzers (§ 3) sowie nicht für Datenverluste, die auf einer unterlassenen Datensicherung durch den Nutzer beruhen.
§ 12 Datenschutz
Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung, abrufbar unter mindbuy.app/datenschutz/ sowie in der App.
§ 13 Änderungen dieser AGB
(1) Der Anbieter kann diese AGB ändern, soweit dies aufgrund geänderter Rechtslage, Rechtsprechung, technischer Entwicklungen oder einer Erweiterung des Leistungsangebots erforderlich ist und der Nutzer hierdurch nicht unangemessen benachteiligt wird.
(2) Änderungen werden dem Nutzer mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten in Textform oder über die App mitgeteilt. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb von sechs Wochen, gelten die Änderungen als angenommen; hierauf wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen. Im Fall des Widerspruchs kann jede Partei den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens kündigen.
§ 14 Streitbeilegung
Die EU-Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit. Der Anbieter ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.
§ 15 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch der Schutz zwingender Vorschriften des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen wird.
(2) Ist der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: 26. August 2026